Eucharistie – Jesus mit uns!

„Die Eucharistie ist der Treffpunkt, an dem Gott sich dir zur Nahrung gibt; du empfängst den Leib Christi und wirst Teil an seinem Leib, der Kirche.“

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Erste Kommunion (Corona/aktuell)

Kinder, die sich heuer vorbereitet haben (bis zu sechs gemeinsam) dürfen ab sofort jeweils am 2. Sonntag im Monat während der heiligen Messe Jesus zum ersten Mal in der Eucharistie empfangen. Dafür bitte mindestens zwei Wochen vorher anmelden. Sie werden dann vom Erstkommunionteam der Pfarre kontaktiert für eine gemeinsame Vorbesprechung:


Erste Kommunion (ab Frühjahr 2021)

Die erste Kommunion ist eine bewußte Entscheidung des Kindes und seiner Familie, ein Schritt in die Jüngerschaft – wie viele andere Entscheidungen im Glauben. Es ist die erste Begegnung mit Jesus in der Eucharistie, der noch viele weitere folgen werden. Wichtigste Vermittler des Glaubens sind die Eltern und Paten – sie leben ihn vor.

Die erste Kommunion ist nicht an ein bestimmtes Alter gebunden, sondern die Eltern entscheiden mit dem Kind, wann es bereit dafür ist. Wenn jemand damit warten möchte, oder andererseits überlegt, die sog. Frühkommunion zu empfangen, ist das in Abstimmung mit der Pfarre möglich.

Voraussetzung für die erste Kommunion: regelmäßiger Messbesuch, das Kind versteht die Gegenwart Jesu in der Eucharistie, Besuch von sechs Vorbereitungsmodulen, Zulassung durch die Pfarre.

Vorbereitung: Erstgespräch, 6 fortlaufende Module (zu je 30-40 Min. jeweils nach der Familiensonntagsmesse in der Kirche), Abschlussgespräch.

Mögliche Termine: immer am 2. Sonntag im Monat (maximal 6 Kinder gemeinsam in einer Messe)

Info & Anmeldung: mindestens 3 Monate vorher (pfarreasten.com/erste-kommunion)

Tipp für Eltern & Paten: Eine gute eigene Vorbereitung auf die Fragen der Kinder kann Alpha bzw. ein Elternkurs in der Pfarre sein (Infos & Angebote für Familien: pfarreasten.com/familie).


FAQ – Häufig gestellte Fragen

– In welchem Alter kann mein Kind die erste Kommunion empfangen?

Das Kind soll unterscheiden können zwischen Brot und Wein und dem Leib und dem Blut Christi in der Eucharistie. Das ist normalerweise im Volksschulalter der Fall. Früher war die Erstkommunion an die zweite Klasse gebunden – jetzt soll das Kind gemeinsam mit den Eltern selbst entscheiden.

– Ich stehe fest im Glauben und möchte, dass mein Kind die erste Kommunion empfängt. Mein Kind will aber nicht. Was kann ich tun?

Gehen Sie mit ihrem Kind häufig in die heilige Messe und leben Sie in Einfachheit den Glauben vor. Das Kind wird mit Gottes Hilfe von selber draufkommen, dass Jesus sich auch ihm schenken will. Manchmal muss man etwas Geduld haben.

– Warum kann mein Kind nicht mehr mit der ganzen Klasse Erstkommunion feiern?

Gemeinschaft ist wichtig – gerade auch in der Kirche, die ja Familie Gottes ist! Leider ist es heute immer weniger der Fall, dass die Mehrheit der Kinder einer Schulklasse katholisch ist oder zur ersten Kommunion gehen möchte. Gerade darum ist es wichtig, die Gemeinschaft und die jugendliche Freude am Glauben in der eigenen Pfarrgemeinde zu erfahren.

– Ich halte selbst nicht viel vom Glauben, möchte aber meinem Kind alle Türen offen lassen. Kann es in Asten dennoch zur Erstkommunion?

Kinder lernen den Glauben – so wie alles andere im Leben – von den Erwachsenen. Es geht weniger darum, „Türen offen zu lassen“, als vielmehr Beispiel zu geben. Es gibt im Christentum so viel neues zu entdecken! Wir ermutigen gerade auch Eltern und Paten, z.B. durch Alpha oder ähnliches einen neuen Zugang zum Glauben zu suchen und zu finden.

– Wozu die Vorbereitung auf die Erstkommunion? Müssen die Eltern dabei sein?

Es ist wichtig, vor jeder Entscheidung zu überlegen, ob man sie fällen möchte. Auch die erste Kommunion ist so eine Entscheidung. Die Vorbereitung soll dabei helfen, die Schönheit und Tiefe des Sakraments der Eucharistie zu verstehen: dass Jesus sich uns schenkt. Die Vorbereitung besteht aus einem Vorgespräch, sechs Mini-Katechesen (jeweils 30-40 Min. nach der Familiensonntagsmesse) und einem Abschlussgespräch. Es soll jeweils zumindest ein Elternteil dabei sein, da es auch für Erwachsene interessant ist, im Glauben zu wachsen.

– Reicht der Religionsunterricht in der Schule nicht aus?

Es wäre falsch zu denken, wir können die religiöse Erziehung unserer Kinder anderen überlassen. Wir haben Verantwortung für unsere Kinder und die Aufgabe, den Glauben an die nächste Generation weiter zu geben (so wie wir ihn von unseren Eltern und Großeltern bekommen haben). Religionsunterricht kann eine gute Ergänzung sein, so wie auch die Kinderkirche oder der Sonntagsgottesdienst. Aber die Freude am Glaubensleben, das Bemühen im Gebet und der Nächstenliebe werden die Kinder direkt von den Eltern abschauen.

– Was soll ich tun, wenn ich mich der inhaltlichen Vorbereitung meines Kindes auf die Erstkommunion nicht gewachsen fühle?

Sehen Sie es als Chance und Einladung, selber Fragen zu stellen und neuen Zugang zum Glauben, zu ihrer Beziehung mit Gott zu finden. Herzliche Einladung zu Alpha!

– Welche Aufgabe hat der Taufpate bei der Erstkommunion?

Die Paten sollen generell die Eltern unterstützen, dem Kind einen lebendigen Glauben und vertiefte Gottesbeziehung vorzuleben. Während der ersten Kommunion gibt es keine spezifische liturgische Aufgabe der Paten.

– Wo kann ich mehr erfahren?

Sie können sich gerne bei Pater Thomas oder dem Pfarrteam melden, wenn Sie weitere Fragen haben: familien@pfarreasten.com.

Fragen von Kindern:

– Kann ich mit meinen Freunden gemeinsam die erste Kommunion empfangen?

Ja sicher! Lade sie einfach ein, oft mit in die heilige Messe zu kommen, um Jesus und die Kirche kennenzulernen. Dann meldet euch gemeinsam an zur ersten Kommunion.

– Ich möchte gerne die erste Kommunion empfangen. Meine Eltern haben auch nichts dagegen, wollen mir aber nicht mehr darüber erzählen. Wo kann ich mehr dazu erfahren? Kann ich in Asten die erste Kommunion empfangen?

Am besten du betest jeden Tag ganz fest für deine Eltern – das Gebet der Kinder kann Berge versetzen! Wenn deine Eltern dir nicht helfen wollen, musst du vielleicht etwas Geduld haben. Gerne kannst du dich in der Pfarre melden, wir finden mit Gottes Hilfe sicher eine gute Lösung!